So finden Sie das richtige Bildformat

Fototipp

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Hochformate für Kirchtürme, Querformate für Gruppenfotos – das kann doch jeder, oder? Aber ist es wirklich so einfach? Wie beeinflussen Bildformate Aussage und Wirkung unserer Bilder? Im Folgenden zeigen wir Ihnen anhand eines Beispiels, wie Bildformate den Charakter eines Fotos maßgeblich prägen. Entscheiden Sie sich künftig ganz bewusst dafür, welches Format Sie entwickeln lassen – und entdecken Sie in alten Fotos ungeahntes Potential.

Das Querformat

Bilddatei für das Querformat bearbeiten

Das Querformat hat in der Regel ein Seitenverhältnis von 2:3 und ist das häufigste Format in der Fotografie. Grund: Die meisten Motive "passen" ins Querformat und die Maße kommen unseren natürlichen Sehgewohnheiten entgegen, da sie unserem Blickfeld entsprechen. Das Auge muss nicht suchen sondern ruht in dem Bild – es wirkt ausgewogen. Die Verstärkung der horizontalen Linien im Querformat sorgt außerdem für Stabilität, was das Bild ruhig erscheinen lässt.

Fazit: Das Querformat ist ein Klassiker und eignet sich für die meisten Motive, vor allem für Landschafts- aufnahmen. Möchte man hingegen Spannung erzeugen, eignen sich andere Formate besser.

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Das Hochformat

Das Hochformat steht im Verhältnis 3:2. Im Gegensatz zum Querformat steht das Hochformat für Spannung und Dynamik durch die Betonung der Vertikalen. Dass dies nicht mit jedem Motiv funktioniert sieht man in unserem Beispiel gut: Die ausgebreiteten Arme, die Freiheit suggerieren, wirken hier scharf begrenzt. Ein Eindruck von Leichtigkeit und Ferne kann nicht entstehen. Anders sieht dies bei Motiven aus, die sich nach oben hin bewegen: Türme, Bäume, Skulpturen. In Kombination mit cleveren Bildausschnitten können Hochformate alle Blicke auf sich ziehen, neugierig machen und anecken. Aus diesem Grund wird das Hochformat übrigens in der Werbung bevorzugt!

Fazit: Hochformate wollen gut überlegt sein, doch sie können vielen Motiven das gewisse Etwas geben, was im Querformat verborgen bleiben würde. Besonders geeignet ist das Hochformat für die Aufnahmen hoher Gebäude und anderer vertikaler Strukturen wie Schluchten, Bäume, Wasserfälle, aber auch für dramatische, spannungsvolle Porträtaufnahmen.

Experiment: Gehen Sie einmal alte Fotos durch und testen Sie, wie sie im Hochformat aussehen würden. Vielleicht entdecken Sie echte Perlen darunter!
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Positionieren des Hauptmotivs im Hochformat
Verkleinerung der hochformatigen Bildvorlage Brückenmotiv im Hochformat Luftaufnahme einer Großstadt Foto mit einem Leuchtturm im Vordergrund

Das Quadratische Format

Gewähltes Fotomotiv im quadratischen Format
Title Foto von einem Mausoleum im quadratischen Format Indische Gewürze im quadratischen Format positioniert Portrait-Aufnahme, quadratisch und im Anschnitt

Das quadratische Format ist in künstlerischen Kreisen häufig und auch in der Grußkartenfotografie nicht wegzudenken. Vor allem mit dem Retrotrend der letzten Jahre hat das quadratische Bild ein Revival erlebt. Das Besondere ist hier, dass das Format mit seinem 1:1 Verhältnis an und für sich aussagelos ist und damit alle Aufmerksamkeit dem Motiv angedeihen lässt. Wer gute quadratische Fotos haben möchte, muss dies schon bei der Aufnahme berücksichtigen. Sie werden sehen, wie schwer es ist, einmal im Quer- oder Hochformat geschossene Bilder in ein Quadrat zu pressen. Tun Sie es nicht! Gehen Sie lieber ganz bewusst raus und finden Sie einen Ausschnitt, den Sie wortwörtlich 1:1 umsetzen wollen!

Fazit: Das Quadrat hat den Ruf spannungslos und daher langweilig zu sein. Wir sagen: Auf das Motiv kommt es an! Unser Beispiel ist nicht optimal für das Quadrat, denn das Motiv benötigt ein dynamisch wirkendes Format zur Unter- stützung. Ein tolles Gebäude oder ein lächelndes Gesicht könnten aber auch im Quadrat alle Blicke auf sich ziehen.

Tipp: Das quadratische Bild müssen Sie vor dem Upload auf FUJIdirekt in einem Bildbearbeitungsprogramm erstellen. Stellen Sie dann auf Digitalformat um, damit Ihr Bild nicht beschnitten wird!
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Panorama- und Sonderformate

Hauptmotiv in einem Panoramabild

Besondere Fotos verlangen nach besonderen Maßnahmen. Wie grandios wirkt unsere freiheitsliebende Protagonistin in diesem Panoramaformat im Format 1:3! Man kann den Hauch der Freiheit förmlich spüren, denn die Kombination von Bildausschnitt (Positionierung der Frau in der rechten Seite des Bildes) und Panoramaformat ergeben viel Freiraum in der linken Bildseite, der die Frau zugewandt ist.Das Panoramaformat eignet sich für Land- schaften und Skylines, im Hochformat für Tiere, Menschen, Gebäude und Blumen. Weiterhin sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt; Sie möchten ein rundes Bild? Oder eines im Herzformat zum Valentinstag? Basteln Sie sich eine Schablone und nehmen Sie die Schere zur Hand – vergessen Sie aber nicht, das Bild auch im Original aufzubewahren, denn Sonderformate sind oft nichts für die Ewigkeit. Sie eignen sich mehr für kleine Überraschungen, zum Beispiel zum Geburtstag oder Hochzeitstag.

Fazit: Das Panoramaformat ist der König unter den Fotos und daher wirklich nur für Ihre schönsten Bilder geeignet! Widmen Sie diesen einen besonderen Platz in Ihrer Wohnung, zum Beispiel in Form einer schönen Leinwand. Weitere Bildformate sind ganz Ihrer Fantasie überlassen, doch denken Sie daran: Letzten Endes ist es das Motiv, das zählt. Je mehr Drumrum, desto mehr lenken Sie davon ab.

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Unser Tipp zum Schluss

Geben Sie Ihren Motiven Luft zum Atmen und bestärken Sie ihre natürlich Linien (Vertikale, Horzontale). Wenn Sie dies beachten, werden Sie immer das richtige Format für Ihre Fotos finden.

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